Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“

Beim Übergang aus der Haft in die Gesellschaft findet eine enge Zusammenarbeit der zuständigen Institutionen statt. Wesentliche Grundlage dieser Zusammenarbeit bildet die Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“.

Um förderliche Rahmenbedingungen für eine gelungene Reintegration in die Gesellschaft zu schaffen und damit die Legalbewährung Haftentlassener zu begünstigen, wurde zwischen den zuständigen Institutionen in Hessen die Vereinbarung über die „Integration von Strafgefangenen in Hessen“ unterzeichnet.

Die Vereinbarung wurde im Herbst 2011 unterzeichnet durch die Hessischen Ministerien für Justiz sowie für Soziales, den Hessischen Städte- sowie Landkreistag, die Bundesagentur für Arbeit, den Landeswohlfahrtsverband Hessen und durch den Landeszusammenschluß für Straffälligenhilfe in Hessen.

Im Zentrum dieser Vereinbarung steht die Kooperation der unterzeichnenden Institutionen für die berufliche und soziale Integration der Gefangenen. Diese soll erreicht werden durch die Zusammenarbeit der Justizvollzugsanstalten mit den für die Integration zuständigen Stellen insbesondere in der Entlassungsphase. Hierzu wurden Ansprechpartner bei den Sozialleistungsträgern (SGB II, SGB III, SGB XII) und in den JVAs benannt. Im Ergebnis wurde die Kommunikation im Rahmen des Übergangsmanagements institutionalisiert und die Zusammenarbeit ausgebaut.

 

Die Vereinbarung im Wortlaut können Sie, zusammen mit dem Leitfaden zur Umsetzung der Vereinbarung, auf der Website des Landeszusammenschluss für Straffälligenhilfe in Hessen nachlesen.